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ÜBER NAXOS STADT , Galaxy Hotel naxos

Niko Kasantzakis („Rechenschaft vor El Greco“; original Titel „Anafora ston Greko“)


Naxos Stadt

Es ist die Hauptstadt der Insel, die auch „Chora“ von den Inselbewohner genannt wird, wie es oft mit den Hauptstädten ägäischen Inseln üblich ist. Es liegt auf der nordwestlichen Seite der Insel, genau dort wo die antike Siedlung sich befand.

In der griechischen Mythologie ist Naxos die Heimat von Dionysos, dessen Erziehung die naxiotische Nymphen übernahmen. Außerdem, nach mythologischen Erzählungen hat der Held Theseus, der aus Kreta als Sieger zürückkehrte, hier Ariadne, Tochter des Königs von Kreta Minos, verlassen, obwohl sie ihm half, das Ungeheuer Minotaurus zu töten. So traf Dyonisos auf Ariadne und verliebt sich in sie. Ariadne war aber so verzweifelt über die Flucht und Verrat von Theseus, so daß sie beschloß, sich das Leben zu nehmen, in dem sie von dem höchsten Abgrund der Insel von Bacchus (Palatia) ins Wasser stürzte. Das ist die Sage, die den deutschen Komponist und Dirigent Richard Strauss (1864-1949) in 1912 „Ariadne von Naxos“ inspiriert hat.

Die wichtigsten historischen und archäologischen Sehenswürdigkeiten in Chora sind die Überreste von dem antiken Tempel von Apollon, wovon nur das riesige Tor, die sogenannte „Portara“ noch vor Handen ist, auf der kleinen Insel von Palatia, die seit 1919, nördlich vom Hafen, mit Naxos verbunden ist; die Ruine der mykenischen Siedlung in Grotta, auf der nördlichen Seite von Chora, am Platz der Kathedrale von Naxos; und noch, auf dem Hügel, die mittelalterische venetianische Festung von Chora, das sogenannte „Castro“, mit seiner alten venetianischen Kirche und dem archäologischen Museum, das die zweite größte Sammlung von kykladischen Gegenständen beherbergt, nach dem Museum in Athen; die Ursulinerinnen Schule und die Überreste des Schloßes des Markos Sanudos, gegenüber der katholischen Kathedrale, und der Turm von Crispi, mit dem Wappenschild der Familie.

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